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Welches Gefälle brauchen Hohlkammerplatten?

Damit Regenwasser zuverlässig abläuft und sich keine Feuchtigkeit auf der Überdachung sammelt, ist das richtige Gefälle bei Hohlkammerplatten entscheidend. Besonders bei Terrassenüberdachungen, Carports oder Wintergärten spielt die Dachneigung eine wichtige Rolle für die Lebensdauer der Stegplatten. Zu wenig Gefälle kann dazu führen, dass Wasser stehen bleibt, Verschmutzungen entstehen oder sich Kondenswasser stärker bildet.

In diesem Ratgeber erfährst du, welches Gefälle für Hohlkammerplatten empfohlen wird und warum eine ausreichende Dachneigung für eine langlebige Überdachung wichtig ist.

Welches Gefälle brauchen Hohlkammerplatten?

Für Stegplatten wird ein Mindestgefälle von etwa 5° empfohlen. Das entspricht ungefähr 9 cm Höhenunterschied pro Meter Dachlänge. Dieses Gefälle sorgt dafür, dass Regenwasser schnell ablaufen kann und sich keine Wasserflächen auf der Überdachung bilden.

Ein ausreichendes Gefälle verhindert außerdem, dass sich Schmutz, Blätter oder Staub dauerhaft auf der Dachfläche sammeln. Gleichzeitig wird die Selbstreinigung durch Regen deutlich verbessert.

Warum ist das Gefälle bei Stegplatten so wichtig?

Hohlkammerplatten besitzen eine glatte Oberfläche, auf der Regenwasser grundsätzlich gut abläuft. Ohne ausreichende Dachneigung kann sich jedoch Wasser sammeln oder langsamer abfließen.

Ein korrekt geplantes Gefälle bietet mehrere Vorteile:

• Regenwasser fließt zuverlässig ab
• Verschmutzungen werden leichter abgewaschen
• stehendes Wasser wird vermieden
• die Lebensdauer der Überdachung wird erhöht

Gefälle bei Terrassenüberdachungen

Bei Terrassenüberdachungen wird das Gefälle meist vom Haus weg geplant. Dadurch kann Regenwasser über eine Dachrinne oder eine Kastenrinne sicher abgeführt werden.

Je größer die Dachfläche ist, desto wichtiger wird eine ausreichende Dachneigung. Besonders bei großen Überdachungen oder langen Platten sollte das Gefälle konsequent eingehalten werden.

Unterkonstruktion richtig planen

Damit das notwendige Gefälle erreicht wird, muss die Unterkonstruktion entsprechend geplant werden. In der Praxis wird die Dachneigung meist über unterschiedlich hohe Pfosten oder über die Befestigung an der Hauswand erzeugt.

Die Unterkonstruktion sollte immer statisch tragfähig sein und idealerweise aus Brettschichtholz oder Metall bestehen. Wichtig ist außerdem, dass die Oberseiten der Sparren lichtreflektierend gestaltet werden – beispielsweise durch weißen Anstrich oder Aluminium-Klebeband.

Zusätzliche Hinweise zur Montage

Neben dem Gefälle sind auch andere Faktoren für eine langlebige Überdachung entscheidend. Dazu gehören unter anderem die richtige Befestigung der Profile, ausreichend Dehnungsraum für die Platten und eine fachgerechte Abdichtung der Stirnseiten.

Wenn du mehr über die Montage erfahren möchtest, findest du hier eine ausführliche Anleitung: Hohlkammerplatten montieren.

Fazit: Mindestgefälle unbedingt einplanen

Ein Gefälle von mindestens 5° gehört zu den wichtigsten Planungsregeln bei Hohlkammerplatten. Nur so kann Regenwasser zuverlässig ablaufen und die Überdachung dauerhaft sauber und funktionsfähig bleiben.

Wer bereits bei der Planung auf das richtige Gefälle achtet, sorgt dafür, dass Terrassenüberdachungen, Carports oder Wintergärten viele Jahre zuverlässig funktionieren.